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Mittelbayerische Zeitung, Lokalteil für Stadt & Landkreis
Samstag, 26./Sonntag, 27.Januar 2008 
BENEFIZGALA „STARS UNTER DER ZIRKUSKUPPEL“

Top Model Barbara hing in den Seilen, Petra Betz in der Luft
MZ-Benefizgala Von Günter Güttler bis zum Naabtal-Duo – viele Promis im Zirkuszelt, ein Motto: „Mit Freude dabei sein und damit anderen helfen.“
Von Jürgen Scharf, MZ
Regensburg. Bürgermeisterin Petra Betz hatte am Freitagnachmittag nur eine Sorge: „Hoffentlich passt jetzt das Kostüm“, sagte sie, als sie zur Generalprobe auf dem Schenker-Gelände ankam. Über Nacht war nachgeschneidert worden, bei einer Akrobatik-Nummer muss eben alles perfekt sitzen. Und siehe da: Als Betz zur Generalprobe in ihrem dunkelrotem Zirkus-Dress erschien, verkündete sie: „Sitzt wie angegossen, es kann losgehen!“
Frank Mosher hat die Ruhe weg
Egal ob bei der Generalprobe am Nachmittag oder abends während der MZ-Benefizgala „Stars unter der Zirkuskuppel“ zugunsten des Vereins Zweites Leben: Langweilig wurde es vor und hinter den Kulissen während des langen Zirkustages gestern nicht. Hier zupfte die Maskenbildnerin die Frisur zurecht, dort gab Zirkusdirektor Rolf Krames letzte Instruktionen – in einem Ameisenhaufen geht’s gemütlicher zu.
Halt, nur einer, der hatte die Ruhe weg: Frank Mosher. Genüsslich knabberte der „Mister McDonald’s“ während der Generalprobe an einer Nussschnecke. „Ich habe immer Appetit, egal ob ein Auftritt ansteht oder nicht“, sagte er. Und überhaupt: Mosher kennt kein Lampenfieber: „Das wird schon“, gab er seine Prognose ab, „ich will ja auch meinen Spaß haben.“
In der Tat, dies hatte Mosher mit allen anderen Promi-Akteuren gemein: „Mit Freude bei der Sache sein – und zugleich damit anderen helfen.
„Es muss Spaß machen. Den Artisten genauso wie den Zuschauern. Das ist der Schlüssel, anders geht es nicht.“ (MZ-VERLAGSLEITER MARTIN WUNNIKE)
Spätabends, als der Schlussapplaus lange verklungen und die letzten Zuschauer das Schenkergelände verlassen hatten, brachte MZ-Verlagsleiter Martin Wunnike diese Formel der Benefizgala noch einmal auf den Punkt: „Es muss Spaß machen. Den Artisten genauso wie den Zuschauern. Das ist der Schlüssel, anders geht es nicht.“


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