INNENSTADT (ngc). In der Maximilianstraße tut sich etwas. Die Beinahe-Fußgängerzone soll durch mehr und durch größere Freisitze aufgewertet und beruhigt werden, so der Wunsch der Stadt un dder Anlieger. Einen ersten Schritt in dieser Hinsicht macht nun das McDonald's-Restaurant am südlichen Ende der Straße. Es "wird total entkernt und wieder aufgebaut", sagte Frank Mosher, Lizenznehmer von McDonald's und Betreiber von sieben Fas-Food-Restaurants im Raum Regensburg.
Nach dem Umbau erhalte das Lokal das so genannte Collingwood-Design. "Ich habe Glück, dass ich das bekommen habe", sagte Mosher, "denn das ist eigentlich nur für exponierte Lagen vorgesehene". So sei es zum Beispiel am neuen Lehrter Bahnhof in Berlin verwandt worden. Mosher hat McDonald's-intern nach eigenen Angaben mit dem Papstbesuch und dem Weltkulturerbe argumentiert und so das begehrte Design bekommen. Außerdem bekommt das Lokal einen McDonald's-Coffeeshop, das so genannte McCafé.
400 00 Euro investiert Mosher in den Umbau, "es kommt ein neuer Fußboden, neue Wände und echtes Leder rein". Außerdem soll die Zahl der Freisitze auf 65 verdoppelt werden. Pflanzenkübel und Sonnenschirme will Mosher ebenfalls aufbauen, die Fahrradständer vor dem Lokal sollen dafür weichen. "Das iwrd eine kleine Oase und ist mein Beitrag, damit die Maxstraße an Attraktivität gewinnt." Die Arbeiten sollen voraussichtlich bis 23. März abgeschlossen sein. Für das Café und den erwarteten Anstieg bei den Besucherzahlen will Mosher bis zu 20 neue Mitarbeiter einstellen.
Damit ist der Umbau ganz im Sinne von Manfred Koller, Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung bei der Stadt Regensburg. Die Freisitze in der Straße sollen mehr werden und stärker in die Mitte der Fahrbahn verschoben werden. "Das soll zu einer Beruhigung der STraße führen." Vor den Schaufenstern auf der Ostseite wird "ein druchgängiger Fußgängerbereich" entstehen.
Mittelbayerische Zeitung, 10. März 2007