McDonald's-Team rettet ihm das Leben
Günter P. wäre an Wespenstich fast gestorben.
Regensburg - Günter P. (29) sieht nicht so aus, als würde ihn so schnell was umhauen. An jenem Tag aber war es eine Wespe, die den Regensburger fast getötet hätte. Nur weil drei Mitarbeiter von McDonald's richtig reagierten, kam der Familienvater mit dem Leben davon.
Familie P. war bummeln gewesen, als sie bei McDonald's ein Königswiesen einkehrte: Mama Barbara (45), Papa Günter und Sohn Thomas (14) holten sich Big Mac, Pommes und Cola. "Wir hatten kaum was gegessen, da sah ich, wie die Lippen meines Mannes ganz blau wurden", sagt Barbara P. Da kippte Günter schon nach hinten.
Jetzt geht alles ganz schnell. Thomas rennt zur Theke und bittet Yetawos Messle, der gerade bedient, den Notarzt zu verständigen. Die Mutter kniet über ihrem Mann: "Mir wurde ganz plötzlich klar, dass ich da nichts mehr machen kann." Die Hilfsaktion der drei Mitarbeiter hinter der Theke klappt dafür reibungslos. Während Yetawos eine Decke holt, ruft Kerstin Schulze den Rettungsdienst, Meral Kobielusz hält die Gäste von dem Bewusstlosen fern.
Als Notarzt und Sanitäter eintreffen, geht ihnen Yetawos zur Hand.: "Es war so, als würde der junge Mann so was jeden Tag tun."
20 Minuten kämpfen die Retter um das Leben von Günter. Dann das Aufatmen, der Mann kommt zu Bewusstsein. Im Krankenhaus wird er sofort auf die Intensivstation gebracht. Nach zwei Tagen ist alles vorbei: Die P.s sind wieder vollständig. Doch alle drei wissen, dass Günter nur wegen der schnellen Reaktion der McDonald's -Mitarbeiter davongekommen ist. "Dank dieser hervorragenden Helfer sind wir immer noch eine glückliche Familie", schreibt Barbara wenige Tage später in einem Dankesbrief. Adressat ist Frank Mosher, der Regensburger McDonald's-Chef. "Ich bin wirklich happy", sagt er zum BLIZZ. Doch eine Belohnung bekommen seine drei mutigen Mitarbeiter nicht: "So etwas gehört zu deren Pflicht." Jeder der in Moshers Unternehmen Verantwortung trägt, muss einen Erste-Hilfe-Kurs absolvieren, "denn die Sicherheit unserer Gäste ist ganz wichtig", so Mosher.
Wespen stellen eine potentielle Gefahr für rund 3,3 Millionen Deutsche dar, die an einer Wespenallergie leiden. Und wie Günter P. wissen viele nicht einmal davon. 
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